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News

Regio South - 1 - 2025 2025

Cimetta super con task di 36 km!

Mattia Vosti, 2. March 2025
Dopo i bagordi di Carnevale, ben 23 piloti si presentano in decollo a Cimetta, un numero record per la Regio South! In buona compagnia parliamo della meteo del giorno e sulla prima teoria degli strumenti di volo. Ognuno ha imparato dagli altri cose nuove e hanno tutti potuto sperimentare la preparazione di un volo, fatta in modo adeguato. Le basi delle nuvole alla mattina erano ancora basse e nel corso della giornata, ci aspettavamo si alzassero attorno ai 2400m ma così non è stato. Start alle 13:30 ma le nuvole erano ancora sotto i 2000 metri. Si parte quindi con una boa al Madone, per poi andare all'Alpe di Orino, ritornare al Trosa, Cima di Nimi e Cimetta. La prima boa del Madone ha creato diversi problemi a molti piloti, causa le basi basse, e molti non sono riusciti a prenderla. Molti hanno anche spontamente deciso di non rischiare e quindi proseguire il volo in modo più diretto. Nonostante Le condizioni difficili la task è riuscita con ben 8 piloti in GOAL! Un ottimo risultato per un primo allenamento regionale! Menzione speciale a Elia Sartoris, Kevin Fiori, Andrea Iati e Pedrazzi Samuele che alla prima partecipazione hanno concluso il percorso con tempi ottimi! Il Ticino ha piloti forti e intraprendenti!!! Ruben Hutter vince il percorso di oggi superando tutti in Leading Points!! Una sfida all'ultimo sangue tra Ruben e Elia :) Anche Elia Franscioni ha quasi completato tutto il percorso, peccato per la mancanza della prima boa! Da questa giornata abbiamo tutti imparato sicuramente qualcosa, Come utilizzare lo strumento in modo corretto, come aggiungere boe per pianificare i nostri voli, dove volare per andare più veloci e a che quota. Ringrazio tutti quanti per la partecipazione e ci vediamo il mese prossimo! Mattia Vosti
Regio Beo - Season Opening 2025

Saison erfolgreich gestartet!

Benjamin Fankhauser, 2. March 2025
Was für ein Bild: am Samstagmorgen finden sich 22 motivierte Piloten am Startplatz oberhalb von Interlaken ein. Die Bise zieht, es ist kalt, es sind 8/8 bewölkt und die ersten Piloten beginnen um 11:00 ihre Ausrüstung vorzubereiten. Es schneit leicht. Eine Stunde vorher sind die Early Birds, also die noch Motivierteren, ein paar Newcomer und alle, die das Meteo nicht angeschaut haben, bereits eingetroffen. Während Roger das Meteo bespricht, mache ich mit den Newcomer eine kurze Einführung ins Wettkampffliegen und erklärt wie der Task im Gerät eingegeben werden muss. Um 11:00 machen wir das reguläre Briefing und als die ersten Tandem im grauen Himmel aufdrehen, kommt der Optimismus. Beim Starten sieht man den Piloten die Winterpause an. Es gibt Probleme mit den Beschleunigern, dem Funk und den Geräten. Zum Glück ist es nur die Hauptprobe. In der Luft erwartet uns eine knackige Frühlingsthermik. Turbulent, eng und auch ein bisschen zyklisch. Neben undefinierten Böllerblasen gibt es Windversatz und Zonen, die super sinken. Auf einen Schlag sind die Wolken verschwunden und es bilden sich Cumuli. Yes! Zur ersten Boje und zurück ist es entscheidend eine Linie zu erwischen, wo man so viel Thermik wie möglich im Vorbeiflug mitnehmen kann. Da wir wenig Arbeitshöhe haben, werden die untersten Piloten mit mehr oder weniger langen Umwegen ums Amisbühl bestraft. Dabei verliert man Zeit und Höhe, während dem die oberen Piloten auf direktem Weg in die nächste Thermik fliegen. Im gesamten Rennen war diese Zone entscheidend. Patrick Morgenthaler findet nach dem Start super Linien und führt mit seinem Sigma in Richtung Harder. Dicht gefolgt von Andi von zwei Enzos. Einer der Enzos ohne Beschleuniger und ein zweiter ohne Task auf dem Cockpit, der die Führenden deshalb auch nicht überhohlen kann. Am Brienzergrat ist die Bise als Ostwind am Werk und zwingt Piloten, die zu tief ankommen, direkt zur Landung. Andi hat gezeigt, dass es ab ca. 1350m funktioniert. Ich drehe bis zur Basis auf und kann entspannt im Gas fliegen. Unten zeigt Roger, wie man am schnellsten den Brienzergrat meistert. Auf dem Rückweg geht es bereits an die Planung des Endanfluges. Wir brauchen noch etwas Höhe aber nicht zu viel. Patrick, immer noch in Führung, lässt eine Thermik aus, kommt tief und muss einen Umweg fliegen. Nach dem Umweg ist er deutlich tiefer als wir Verfolger. Wir fliegen direkt und können ihn überholen. Währenddessen gehen ich, Adi und Alfredo in den Endanflug. Roger 300m unter uns auch, aber seinen Chancen sehen schlecht aus. Die Bise ist noch stärker und wir fliegen die ESS am Harder an. Roger wird als erster von der Bise gestoppt und muss abdrehen. Ich erreiche die ESS, werde aber so von der Bise gebremst, dass schlussendlich Ich, Adi und Alfredo fast zeitgleich die ESS erreichen! Der Task war zwar kurz, aber hatte einige taktische Optionen und viele Stolpersteine, wo man schnell viel Zeit verlieren konnte. Auffallend war auch der Zeitverlust durch zu spätes Starten oder mangelnde Vorbereitung. Ai-ai-ai! Gratulation auch den Newcomern, die es bei ihrem ersten Task direkt das erste Mal ins Goal geschafft haben! Bis zum nächsten Mal!
Training weekend A-B Squad

A training weekend dedicated to exchange and preparation

Fabrice Thiébaud, 23. February 2025
Ce week-end d’entraînement, exclusivement réservé aux pilotes du cadre A et B, a marqué le coup d’envoi de la saison en Swiss League, avec un format inédit conçu pour enrichir leur préparation. L’accent a été mis sur trois aspects clés : la compréhension du scoring, pour mieux appréhender l’attribution des points en compétition, les aspects techniques du trim de l’aile, et enfin le mindset, un élément déterminant dans la prise de décision et la performance des pilotes. Nous avons eu la chance de bénéficier de l’expertise de Jörg Ewald, spécialiste du scoring depuis des années, ainsi que de Tim Rochas et Michael Maurer, tous deux impliqués dans la recherche et développement chez Niviuk et Advance, qui ont partagé leur savoir sur le trim. De plus, Roger Aeschbacher, formé au coaching en mindset, nous a apporté de précieuses clés pour l’optimisation mentale de la performance. Côté météo, les prévisions en milieu de semaine laissaient espérer un vol le dimanche, malgré un foehn annoncé pour le samedi. Malheureusement, au fil des jours, les conditions se sont détériorées, rendant tout vol impossible. Nous avons donc dû annuler la session en l’air, mais nous essayerons de la reprogrammer la semaine prochaine avec les pilotes disponibles. Malgré ce contretemps, l’événement a été une belle opportunité de team-building. Les nouveaux et nouvelles pilotes intégrant le cadre A et B ont pu faire connaissance avec les pilotes plus expérimentés, facilitant ainsi leur intégration et renforçant l’esprit d’équipe. La journée s’est clôturée sur une note conviviale avec un apéritif et un dîner partagé, favorisant les échanges et la cohésion du groupe. --------------------- Dieses Trainingswochenende, das ausschliesslich den Piloten und Pilotinnen des A- und B-Kaders vorbehalten war, markierte den Auftakt der Swiss League-Saison mit einem neuen Format zur gezielten Vorbereitung. Der Fokus lag auf drei zentralen Themen: dem Verständnis des Scorings, um die Punktevergabe im Wettkampf besser nachvollziehen zu können, den technischen Aspekten des Trimmens der Flügel sowie dem Mindset, das eine entscheidende Rolle bei wichtigen Entscheidungen und der Gesamtleistung der Piloten spielt. Wir hatten das Glück, auf das Fachwissen von Jörg Ewald zurückgreifen zu können, der seit vielen Jahren im Bereich Scoring tätig ist, sowie auf Tim Rochas und Michael Maurer, die in der Forschung und Entwicklung bei Niviuk und Advance aktiv sind und ihr Wissen über das Trimmen mit uns teilten. Zudem vermittelte uns Roger Aeschbacher, der eine Ausbildung im Mindset-Coaching absolviert hat, wertvolle Erkenntnisse zur mentalen Optimierung der Leistung. Die Wettervorhersage zu Wochenbeginn liess hoffen, dass am Sonntag geflogen werden könnte, während für Samstag bereits Föhn angekündigt war. Leider verschlechterten sich die Bedingungen im Laufe der Tage, sodass ein Flug letztlich nicht möglich war. Daher mussten wir die Flugsession absagen, planen jedoch, sie nächste Woche mit den verfügbaren Piloten nachzuholen. Trotz dieses Rückschlags war das Wochenende eine grossartige Gelegenheit für Teambuilding. Die neuen Pilotinnen und Piloten des A- und B-Kaders konnten die erfahreneren Mitglieder kennenlernen, was die Integration erleichterte und den Teamgeist stärkte. Der Tag endete in geselliger Runde mit einem Apéro und einem gemeinsamen Abendessen, das den Austausch und den Zusammenhalt weiter förderte.
PWC Superfinal 2025 - Roldanillo Kolumbien

Summary of Superfinal 2025

Roger Aeschbacher, 15. February 2025
English below ********** Fliegen zwischen den Schauern, so unberechenbar war der PWC Superfinal in Roldanillo. Ein höchst emotionaler Abschluss wurde uns nicht erspart. Zuerst standen wir unter strömendem Regen am Takeoff und dann folgte ein Briefing von Goran, das die Pilotengemeinschaft aufwühlte und die stationierte Polizei Präsenz zeigen musste. Ausschlaggebend war eine Kompensation für einen Piloten, welcher einen Retterabgang erlitt und für diesen Tag 935 Punkte erhalten sollte. Aufgrund der Umstände hatte Julien Garcia ein Protest eingereicht, um die Story kurz zu machen, es eskalierte vor dem Briefing total, weil die Piloten nicht mit der Entscheidung vom Meet Director einverstanden waren. Nach dieser unpassenden und hitzigen Diskussionsrunde fing es erneut an zu regnen und der Tag wurde gecancelt! Somit stehen die Sieger fest. Aus Schweizer Sicht gratulieren wir Tim Rochas ganz herzlich zum 5. Platz, gefolgt von Christoph Dunkel mit dem 16. Rang, gefolgt von Steph 52, Roger 63, Kevin 97, welche nicht ganz so konstant performten wie auch schon ;) Die Challenges von diesem Ort waren die sehr schnell wechselnden Bedingungen von langsam zu schnellem Flugstil sowie die Beständigkeit, sehr diszipliniert mit dem Pulk zu fliegen, da das Pulk in ca. 90- 95% aller Fälle gewonnen hatte. Zugegeben ist dies eine Schwäche von selbstbestimmten Piloten, wie wir es in der Schweiz gelernt haben. Auch die stetigen Regentage, wo wir am Startplatz standen und der Tag dann doch abgesagt wurde, hat Motivation gekostet. Die Sonnenseite zwischen dem vielen Regen war die tolle Atmosphäre in unserem Team, die atemberaubende und saftig grüne Landschaft und das milde Klima hier in Südamerika, welches Fliegen im T-Shirt zuliess. Abschliessend gab es für mich einmal mehr viel zu lernen, vor allem vieles, das nicht funktioniert hatte. Das passende Sprichwort hierfür: "Erfolg kommt nicht von der Fähigkeit die richtigen Entscheidungen zu treffen. Die richtigen Entscheidungen kommen von Erfahrung. Die Erfahrung kommt von schlechten Entscheidungen" Ich freue mich auf unsere schöne Schweiz - see you soon! ************* Flying between the showers, so unpredictable was the PWC Superfinal in Roldanillo. We were not spared a highly emotional ending. First, we stood in pouring rain at the takeoff, and then followed a briefing by Goran, which stirred up the pilot community and the stationed police had to show presence. The decisive factor was a compensation for a pilot who had a rescue departure and should receive 935 points for this day. Due to the circumstances, Julien Garcia filed a protest, to make the story short, it escalated completely before the briefing, because the pilots did not agree with the decision of the Meet Director. After this inappropriate and heated round of discussion, it started to rain again and the day was canceled. Thus, the winners are determined. From a Swiss perspective, we congratulate Tim Rochas very much on 5th place, followed by Christoph Dunkel with 16th place, followed by Steph 52, Roger 63, Kevin 97, who did not perform quite as consistently as before. The challenges of this place were the very rapidly changing conditions from slow to fast flying style as well as the consistency to fly very disciplined with the pack, as the pack had won in 90% of all cases. Admittedly, this is a weakness of self-determined pilots, as we have learned in Switzerland. Also the constant rainy days, where we stood at the launch site and the day was then canceled, cost motivation. The sunny side between the many rains was the great atmosphere in our team, the breathtaking and lush green landscape and the mild climate, which allowed flying in a T-shirt. In conclusion, there was once again a lot to learn for me, especially a lot that did not work. "Success doesn't come from the ability to make the right decisions. The right decisions come from experience. Experience comes from bad decisions." I am looking forward to our beautiful Switzerland - see you soon!
PWC Superfinal 2025 - Roldanillo Kolumbien

T5 17 Piloten im Goal!

Roger Aeschbacher, 12. February 2025
Huiii, nach einer Zwangspause wegen Regen von gestern wollte das Taskkomitee heute die verlorenen Kilometer mit einem 113 km langen Task kompensieren :). Der Tag startete etwas später, da viel Feuchtigkeit im Boden gespeichert war. Die Aufgabe führte uns weit in den Norden, was für viele Neuland war. Im Flachland lagen grosse Abschattungen, und wir blieben an den Bergen, wo wir oft sehr starke Thermik vorfanden. Je weiter wir in den Norden vorstiessen, desto stabiler wurden die Verhältnisse. Der Schluss wurde super dramatisch, da der Leading Pulk zu früh und zu tief zur Querung abbog. Ich entschied mich mit einer kleinen Gruppe, einen Umweg zu fliegen, was uns zurück an die Spitze brachte. Leider ging der Tag früher zu Ende als erhofft. So haben es nur die 17 Piloten ins Ziel geschafft, welche im richtigen Moment die nötige 0,5 - 1 m/s Bärte geduldig ausdreht haben. Die meisten wurden vom Outflow des Gewitters in den Bergen runtergewaschen und standen teilweise in abgelegenen Tälern und Regionen ab. Die Rückreise mit all den verstreuten Piloten erforderte nochmals viel Geduld. Für die Schweizer ist Christoph Dunkel, Tim Rochas und Steph Morgenthaler noch auf gutem Weg, ins vordere Viertel zu fliegen. Für Kevin und mich ist durch den heutigen Streicher nicht mehr viel zu holen. Es bleiben drei Tasks, und wir sind gespannt, was uns bei den verhaltenen Prognosen erwartet. See you Roger
PWC Superfinal 2025 - Roldanillo Kolumbien

Paragliding World Cup Superfinal – Task 4

Christoph Dunkel, 11. February 2025
Another challenging day awaited pilots at the Paragliding World Cup Superfinal, as the morning began with a low cloud base and rain before the briefing at around 10 a.m. While uncertainty loomed over whether a task would be possible, gliders from another takeoff could be seen passing in front of the rain cloud, giving hope that conditions might improve. By the time the rain cleared, organizers rushed to set an 88 km task, once again finishing at the Airport of Obando, before the Pacific wind could shift conditions at takeoff. The scene at takeoff was rather chaotic, with tricky conditions making launches challenging. I managed to get airborne in the first half of the group, though thermals were medium-weak. My airstart wasn’t ideal, missing the last 100 meters. As the weather improved, the valley turned into a sunshine-filled playground, creating conditions that suited my flying style. With a clever line, I managed to climb above most competitors, reaching the first turnpoint among the leading pilots. From there, I was able to hold the lead for much of the race. The final glide proved to be particularly dramatic, as it turned out weaker than many had anticipated. This led to a wave of bomb-outs both before and after the End of Speed Section (ESS). To make goal after ESS, pilots had to climb around 100 meters. Honorin Hamard, who was extremely low, managed an incredible recovery to secure the task win. I followed just a few meters behind and finished 8th. 8. Christoph Dunkel 15. Tim Rochas 32. Stephan Morgenthaler 80. Kevin Philipp 85. Roger Aeschbacher
PWC Superfinal 2025 - Roldanillo Kolumbien

Superfinal Day 3 (Day 4 cancelled due to rain)

Christoph Dunkel, 8. February 2025
After the first task—an ambiguous 110 km course set in difficult conditions that forced many pilots to land in the rain—the second task was scheduled on a more promising day with an 85 km distance. The task started in the north, requiring pilots to cross the valley before the start, followed by a leg heading south, another valley crossing toward the east, and finally a long cross north toward the goal located in the northeast of the valley. Takeoff began immediately after the briefing. Since later takeoffs typically face backwind, there was a rush to get airborne as soon as the window opened—I was among the first 20%. Crossing the valley before the start allowed us to wait in the flats, which offered more space and a wider selection of thermals. The longer leg heading south provided us with various route options. I initially took a thermal slightly to the right, which immediately created a small gap between the leaders and those of us who followed suit. Even a 20° deviation from the course line proved to be too much. Following a clear, straight route—although at a lower altitude than the leading pilots—eventually allowed me to catch up and even overtake many competitors before the next turn point. The strong thermals were exactly what I had hoped for. Approaching the valley crossing, we made cloudbase just before crossing and, together with the field, followed a convergent line rather than a perfectly straight one. This strategy enabled me to climb significantly before the second turn point, outclimbing many competitors and ultimately gaining an advantage that I carried further along. I reached the second turn point at a higher altitude than most, then turned back to the northwest via Roldanillo. With my altitude advantage, I was able to keep pace with Maxime Pinot, who was at the top of his game and had shown exceptional performance thus far. Together with about a dozen other pilots, we flew a nearly straight course toward the end of the speed section, beginning with a required glide ratio of 13.7 to the goal. It worked out—I crossed ESS placed about fifth pilot. Then we had to climb slightly to safely reach the finish line, a maneuver that would not have been possible without a few turns in lift-rich air. Final result is 7th for the day with 984.5 points, quite happy. I'm happy to be back on track after a long break from high-level competition. Christoph Dunkel Team Suisse 7th Christoph Dunkel 14th Kevin Philip 35th Tim Rochas 44th Stephan Morgenthaler 71th Roger Aeschbacher (Day 4 cancelled due to rain)
PWC Superfinal 2025 - Roldanillo Kolumbien

Superfinal Tag 2 – Spannende Bedingungen und ein spektakuläres Finale

Stephan Morgenthaler, 7. February 2025
Nach einem regnerischen ersten Tag begrüsste uns der Morgen mit deutlich freundlicherem Wetter. Der Startplatz lag direkt an der Wolkenbasis, und schon bald waren die ersten XC-Piloten unterwegs. Die heutige Aufgabe führte entlang der Ebene und endete mit einem abschliessenden Dreieck. Der Luftstart erfolgte in den Bergen, bevor es hinaus ins Flachland ging. Dort fanden wir nur wenige Cumuli, jedoch viel Schatten durch hohe Bewölkung. Der lange Schenkel durchs Flachland gestaltete sich spannend: Rasante Abschnitte wechselten sich mit Zonen ab, in denen das gesamte Feld sehr tief flog. Im letzten Abschnitt, dem „Bermuda-Dreieck“, wartete eine grosse Wolke auf uns – möglicherweise ausgelöst durch ein Zuckerrohrfeuer. Ich befand mich etwas hinter der Spitzengruppe und drehte direkt an die Basis auf. Beim Anflug auf den zweitletzten Wendepunkt wurde ich bereits von einigen Regentropfen aus blauem Himmel überrascht. Der nächste Schenkel führte direkt unter der grossen Wolke hindurch. Da ich etwas tiefer flog als die Spitzenpiloten, konnte ich direkt untendurch fliegen, ohne von den Aufwinden eingesogen zu werden. Als wir das Goal erreichten, hing ein riesiger Regenvorhang direkt über dem Zielbereich. Da mein Schirm bereits ein paar Tropfen abbekommen hatte, entschied ich mich, neben dem Regen aufzudrehen und Richtung Roldanillo zu flüchten. Beim Zurückblicken bot sich mir ein unglaubliches Spektakel: Die gesamte Wolke regnete sich genau über dem Goal aus – ein beeindruckender Anblick! Heute wurde der Weltcupzirkus von kolumbianischem Regen gewaschen. Hoffen wir, dass die kommenden Tage entgegen der Prognosen etwas trockener werden.
Toplandetraining

Toplandetraining Ladies Team

Linda Hoch, 3. February 2025
(Français en bas) Toplandetrainings sind dieses Jahr gefragter denn je! Auch beim Frauenteam zeigte sich ein grosses Interesse, und es waren 16 Pilotinnen angemeldet. Doch als wir uns am Samstagmorgen trafen, lag spürbare Anspannung in der Luft: Am Albristhorn fegten 40er-Böen über den Gipfel. Hatten wir die richtige Entscheidung getroffen, das Training durchzuziehen? Um keine voreiligen Schlüsse zu ziehen, starteten wir mit einer gemütlichen Theorieeinheit in angenehm warmer Umgebung. Ein herzliches Dankeschön an Time to Fly für die Location! Nachdem wir uns die Köpfe mit Theorie gefüllt hatten, ging es hinaus in die frische Luft zum unvermeidlichen Parawaiting. Einige versuchten sich im Groundhandling, doch der böige Wind machte es zu einer echten Herausforderung. Trotzdem blieb die Stimmung hervorragend: Fragen wurden geklärt, neue Freundschaften geschlossen, und alle warteten geduldig auf bessere Flugbedingungen. Gegen Mittag gab der Wind endlich nach, und wir wagten uns in die Luft. Und siehe da – es funktionierte! Von diesem Moment an wurde es ein grandioser Tag. Wir konnten unterwegs zwischenlanden und unsere Skills bei Abwindstarts verbessern. Auch in der Luft wurde fleissig trainiert: Klapper, Wingover – jede nach Lust, Laune und individuellem Können. Der perfekte Tag wurde am Landeplatz mit einem wohlverdienten Bierchen abgeschlossen. Einige liessen es sich nicht nehmen, noch eine Runde ins Après-Ski-Getümmel einzutauchen (oder sollte ich Après-Fly sagen?). Der Sonntag verlief wie erwartet: Bise und viele begeisterte Pilotinnen und Piloten. Wir nutzten die Bedingungen zum Soaren, Toplanden und zum Verfeinern unserer Groundhandling-Skills. Als der Wind schliesslich auffrischte, zeigte sich die grossartige Gruppendynamik: Stets fanden sich helfende Hände, die beim Start unterstützten. Viele trauten sich sogar an ihren ersten Kobrastart – ein tolles Erlebnis! Es war einfach schön zu sehen, wie alle mit Begeisterung halfen und voneinander lernten. Als neue Regioleiterin bin ich überwältigt von dieser unkomplizierten und sozialen Gruppe. Ein riesiges Dankeschön an alle, die dabei waren! Ich hoffe, das nächste Mal noch mehr Frauen fürs Toplanden begeistern zu können. Es war einfach nur WOW – danke euch allen! Français Cette année, les formations à l'atterrissage sont plus demandées que jamais ! L'équipe féminine a également fait preuve d'un grand intérêt et 16 pilotes féminines se sont inscrites. Pourtant, lorsque nous nous sommes rencontrées le samedi matin, il y avait une tension palpable dans l'air : à l'Albristhorn, des rafales de 40 balayaient le sommet. Avons-nous pris la bonne décision de poursuivre l'entraînement ? Pour ne pas tirer de conclusions hâtives, nous avons commencé par une agréable unité théorique dans un environnement agréablement chaud. Un grand merci à Time to Fly pour le lieu ! Après nous être rempli la tête de théorie, nous sommes sortis à l'air libre pour l'inévitable parawaiting. Certains se sont essayés au ground handling, mais les rafales de vent en ont fait un véritable défi. Malgré tout, l'ambiance est restée excellente : les questions ont été clarifiées, de nouvelles amitiés ont été nouées et tout le monde a attendu patiemment que les conditions de vol s'améliorent. Vers midi, le vent s'est enfin calmé et nous avons osé prendre l'air. Et voilà - ça a marché ! À partir de ce moment, la journée a été grandiose. Nous avons pu faire des escales en cours de route et améliorer nos compétences en matière de décollage au vent. En l'air aussi, nous nous sommes entraînés avec assiduité : Klapper, Wingover - chacun selon ses envies, son humeur et ses capacités individuelles. Cette journée parfaite s'est terminée sur le terrain d'atterrissage par une petite bière bien méritée. Certains n'ont pas hésité à faire un tour dans la foule de l'après-ski (ou devrais-je dire de l'après-fly ?). Le dimanche s'est déroulé comme prévu : Bise et beaucoup de pilotes enthousiastes. Nous avons profité des conditions pour faire du soaring, du toplaning et pour affiner nos compétences en matière de ground handling. Lorsque le vent s'est finalement levé, nous avons pu constater la formidable dynamique de groupe : il y avait toujours des mains pour nous aider au décollage. Beaucoup ont même osé prendre leur premier départ en cobra - une expérience formidable ! C'était tout simplement beau de voir comment tout le monde aidait avec enthousiasme et apprenait les uns des autres. En tant que nouvelle responsable de région, je suis submergée par ce groupe simple et social. Un grand merci à tous ceux qui ont participé.
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