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News Archive

Castelo Brazil 2012

Task 1

Jonathan Vigano, 22. March 2012
Finally we went up to the takeoff today. The sky cleared up and the task committee (with raul penso and me) set a task of 67km, that was with the radius 51km. Thermals started and the window opened at 11:45. We had to wait in the air until 12:45 and then we could race on to the first turnpoint. A lot of pilots made their first (and also their last) mistake there and went out too low and could not get thermals anymore because the wind was stronger than expected! The others continued the race on different routes. Some low, some higher and we all ended up a few km in front of the last turnpoint. Because of the wind and the arriving clouds then made it very difficult. Some tried to push for the goal and others were looking for some very week thermals. I went strait to the goal and could almost catch the thermals I needed. Some pilots were higher and with this last thermal, they managed to get to the goal. Da Michi vor mir im Hotel war hat er den Task schon beschrieben. Danke! Das warten auf den Start 12:45 war eine harte Zeit. Zwei bis drei enge Schläuche, eher bockig und alle Piloten auf einem Haufen. Das war für mich nicht so entspannend. Dann endlich der Start. Schon ging es richtig runter. Beruhigend für mich war, dass die Nr. 1 Petsch gleich neben mir war. Der ganze Lauf war ein auf und ab immer wieder ganz vorne oben dabei und schon gleich wieder unten und hinten. Allen ging es so. Die Thermik war verrissen und eher bockig. Abschattungen haben immer alle wieder aufgehalten. Vor dem letzten Wendepunkt habe ich eine Thermik nicht so gut erwischt, dadurch bin ich auf die Bremse gestanden und den Schlauch ganz aus gedreht. Richtung Goal kam einen grosse Abschattung. Beim aufdrehen schaute ich zu wie die führende alle in die Abschattung rein fliegen. Zu meinen erstaunen stiegen einige ohne Sonne wieder auf. So verlasse ich mit einem anderen Piloten den Schlauch. Zum Glück folgen uns die anderen 8 Piloten. Im Schatten über einem kleinen Hügel finden wir ein kleines Steigen. Mit Hilfe von allen konnten wir uns mit 0.2m langsam höher schrauben. Plötzlich waren auch immer mehr Vögel da. So waren wir also am richtigen Ort. Doch wirklich schlau war es auch nicht, da wir mit dem Wind uns immer mehr vom Goal entfernten. Auf einmal verliessen die Vögel die Thermik Richtung Goal. Trotzdem das Petsch und Stefan mir gesagt haben vor dem Start „ich muss mit der Gruppe bleiben“ ging ich los. Keiner kam mit. So flog ich alleine mit den Vögel Richtung Goal. Lange dachte ich es war ein Fehler. Doch plötzlich kam ein wenig Sonne und ich konnte mit ca. 1m und den Vögel wieder aufdrehen. Als mir das GPS die Gleitzahl Ziel mit 6,7 m angab flog ich los. Leider reichte es mir um 100m nicht über die Ziel Line. Da nach mir nur noch einer ins Goal kam verlor ich so nur 1 Platz. Von meiner letzten gruppe schafe es keiner mehr ins Goal. Für mich erster PWC! „Freude Herrscht“ Hoffe das Glück verlässt mich nicht die kommenden Tage.
Regiofliegen

Regiofliegen East bei Wolkenfreiem Himmel

Dominik Frei, 4. March 2012
Fanas rockt, hätte man denken können! Die Bergbahn war ausgebucht von vielen sehr motivierten Piloten/innen. Aus der halben Schweiz sind sie angereist und wollten den Frühlings Hotspot in der Ostschweiz kennen lernen. Oben auf der Restaurantterrasse angekommen, hatten wir genügen Zeit um das tolle Panorama mit einem Kaffee zu geniessen. Ich begrüsste alle zum ersten Regiofliegen und erzählte etwas über das Wetter, wie man sich per sms an und abmelden kann und was wir für einen Task versuchen können zu fliegen. Da sehr viele neue Gesichter zu sehen waren, stellte sich jeder noch kurz vor, damit wir auch wussten was für top Piloten da im Rennen sind. Ich rechnete mit einem späten Start, doch als der erste Freiflieger schon wenig überhöhen konnte, wollte niemand mehr lange auf der Terrasse weilen. Nun war die erste Entscheidung gefragt, unten beim Eggli oder hochlaufen und oben vom Höreli zu starten. Wer sich für die easy Variante entschied, hatte Mühe auf der Standart Ostkante hoch zu kommen. Zum Glück hatten sich die meisten für den anstrengenden Aufstieg entschieden, wer dann noch den Nordstartplatz nahm und dann gleich den Einstieg in die Thermik geschafft hat, der hatte schon mal vieles richtig gemacht und war froh in der Luft zu sein. Die Thermik war teilweise richtig schön mit tollen Steigwerten bis zu 4 m/s und wer Geduld hatte, konnte nah an der 3'000 Meter Grenze kratzen. Die Adler waren richtig übermütig bei soviel Thermik und einer übersah mich beinahe bei seinen Akroeinlagen, ich musste schreien wie derjenige im Video vom Himalaya, hatte aber mehr Glück als der, denn mein Vogel war wendig und konnte mir kurz vor dem Frontalzusammenstoss bis auf ein paar wenige Meter ausweichen. Ich flog danach wie besprochen das Prättigau hoch Richtung Klosters. Am Stelserberg angekommen fand ich kein Steigen und flog gerade weiter, erst auf der Ebene des nächsten Hügel konnte ich mühsam Höhe gewinnen. Bei der nächsten grösseren Querung blies der Nord so stark von St. Antönien dass mich mein Sinkalarm richtig nervte. Die Kummeli über dem nächsten Südhang fixierten mich aber dermassen, dass ich nicht mehr überlegen konnte. Leider erreichte ich die Kummelis nicht und steckte bald bis zu den Hüften im Tiefschnee. Ich war überrascht, dass sogar im Tal der Schnee noch so hoch war. Ich wollte bis zum Ende nicht wahr haben, dass der Nord so stark war, das erklärt aber, warum wir an Standart Orten kein oder nur wenig Steigen fanden. Zum Beispiel war die Ostflanke von Fanas sowie auch der Stelserberg komplett überspült. Wäre der Nord nicht so stark gewesen, wäre wohl Fanas recht gut gegangen und der 100er wäre vielleicht möglich gewesen. Als ich von einem Kollege hörte, dass er 2 Stunden am Gotschna auf der Nordseite soaren konnte, war mir dann wirklich alles klar. Zurück angekommen auf der Restaurantterrasse bei der Fanaser Talstation, genossen wir bei einem Bier noch die Sonne während dem immer noch einige Piloten hoch über dem Sassauna kreisten. Ich sah lauter glückliche Gesichter auf der Terrasse und den letzten report back erhielt ich erst kurz vor 5Uhr. Ich möchte mich bei allen Teilnehmern ca. 20 Regiopiloten/innen und mit Anhang sogar gegen die 30 für das kommen bedanken und hoffe, dass wir beim nächsten fliegen ein richtiges Race machen können und diejenige nicht mehr bestraft werden die zu früh auf Strecke gehen. see you Dominik
Regio Central

Gemütliches Einfliegen in Adelboden

Michael Maurer, 3. March 2012
Bei strahlendem Sonnenschein konnten wir, Adrian Hachen und Ich, heute Morgen um 10.30 auf der Tschentenalp neun motivierte Piloten begrüssen. Thema war: Freies Fliegen und Material einstellen/kennen lernen. Das übliche Programm am Anfang der Flugsaison. Adrian erzählte übers Wetter und ich über das Flugebiet, für diejenigen die noch nie hier geflogen sind. Wir wollten die Rede nicht in die Länge ziehen, da einige Piloten schon hoch über unsere Köpfe stiegen! Nichts wie los!!! Nach ca. 2 1/2 h fliegen in top Bedingungen mit guten Steigwerten von bis zu 4m/s und Basis bei 2800m, trafen wir uns erneut am Startplatz um ein weiteres "Briefing" zu halten. Die vorgefundenen Bedingungen wurden analysiert und das weitere Vorgehen besprochen. Der Berg wurde während unsern Diskussionen komplett von ersten mittelhohen Wolken abgeschattet, so dass wir genügend Zeit hatten neue Pläne zu schmieden. Der Plan war, via Furggialp in die Lenk und zurück zu fliegen. Das blaue Loch wurde leider zusehends kleiner und machte uns einen Strich durch die Rechnung. Wir kürzten auf ein gemütliches Aufdrehen und Abgleiten auf die andere Talseite. Trotz Abschattungen wurde eifrig um jeden Meter höhe gekämpft. Der Wille war gross, leider waren die Wolken stärker und die Meisten von uns mussten Landen gehen. Zu dritt erwischten wir noch einen letzten Schlauch, der uns auf 2300m brachte, so dass wir doch noch Talseite wechseln konnten. Dabei hatte man die Gelegenheit, den neuen Boom X mit dem R10 und M4 zu vergleichen und ein paar Fotos zu machen. Auf der Abendseite des Tals angekommen, fanden wir nichts weiter vor alls kalte sinkende Luftmassen... Es ging mit Rückenwind zurück zum Landeplatz und kurze Zeit später ins Restaurant! Fazit: Ein interessanter Tag, der trotz früher Abschattungen von den Regio-Piloten voll ausgenützt worden ist! Es ist Schön so viele neue motivierte Piloten zu sehen! Regio Central Rock`s!!! Gruess Michael
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