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Regio BEO News

Regio BEO: Föhn-Versteckis 2023

Regio Beo: 66km im Wettlauf gegen die Zirren

Benjamin Fankhauser, 19. March 2023
Trotz unsicherer Wetterprognose bezüglich Abschattungen und Föhn haben sich 22 Piloten auf der First eingetroffen. Bei strahlendem Sonnenschein und Piloten auf 3000m haben wir sofort den Startplatz aufgesucht und uns startklar gemacht. Da die meisten Teilnehmer bereits Wettkampferfahren sind, konnten wir rasch starten und einen ambitionierten 66km Task angehen. Die ersten Bojen in Grindelwald waren ein Genuss von starken Thermiken und Vollgaspassagen. Ergäntzt mit ein paar taktischen Entscheidungen. Danach gieng es zurück über den Startplatz und quer über den Brienzersee zum Brienzergrat. Und weiter zum Sigriswiler Rothorn. In dieser Region war es ein Spiel mit grossflächigen Abschattungen und die Verfolger konnten dabei einige Piloten ausmanövrieren. Beim Sigriswiler Rothorn angekommen, konnte man im Lee maximal aufdrehen und über den Thunersee zum Morgenberghorn gleiten wo jeder versuchte noch tiefer als der Vordere zu fliegen. 4 Frauen haben sich für das Regio Beo entschieden. Gesprächsthema waren natürlich neben den neuen Hosen einiger Teilnehmerinnen auch die neuen EN-C Zweileiner. Dabei konnte Sarah Zimmermann die Sportklasse vor mir und dem Newcomer (!) Noah Kiener gewinnen! Herzliche Gratulation an euch beiden und alle 9 die das Goal erreicht haben! In der Open Wertung gewinnt Roger Aeschbacher vor Andi Birenstihl gefolgt von Jonathan Summerfield, der aber 15min zu früh gestartet ist. Nach diesem abenteuerlichen Tag gab es viel zu Besprechen und erst die einsetzende Dämmerung konnte die Gruppe auflösen. Vielen Dank an allen Teilnehmer und dem Regio West, welches sich spontan uns angeschlossen hat! Learnings: - Auch nach dem Briefing kann sich die Airstart Zeit ändern: Aufmerksam bleiben und vor dem Start den Telegram Chat überprüfen. - Gas geben und direkt fliegen, wenn die Bedingungen gut sind: Einige haben die Schattwald Boje genommen und sind direkt zurückgeflogen - Auch bei einem kleinen Rückstand dran bleiben: Abschattungen können das Feld kräftig mischeln - Bei Beatenberg war es anspruchsvoll wieder nach oben zu kommen. Es war zyklisch und undefiniert: Das macht es schwierig sich am richtigen Ort zu positionieren. Schaut die Tricks ab von denen die es geschafft haben. Bis zum nächsten Mal Beni & Roger
Regio BeO Training Grindelwald

Debriefing Regio BeO "Eine besonders harte Lektion"

Roger Aeschbacher, 5. March 2023
Wie soll ich es sagen…16 von 17 Piloten haben das Goal wirklich "knapp“ verfehlt und sind der starken Inversion sowie dem zähen NW-Wind zum Opfer gefallen. - Das war so nicht geplant...., in der Politik würde ich morgen meinen Rücktritt bekannt geben... :) Gratulation an Peter Hürlimann, der die Aufgabe souverän gemeistert hatte. Beachtenswert ist Sara Zimmermann, welche es mit ihrem Iota DLS bis auf die Höhenmatte am zweitweitesten gebracht hat. Hut ab! Alle andern inklusive mir, wurde ein wirklich hartes Training serviert, einige haben es selbst beim zweiten mal First nicht aus dem Tal geschafft.... Durch diese harte und fordernde Lektion konnten wir nebst Umgang mit Enttäuschung auch unsere persönlichen Lehren ziehen; - Ca. die Hälfte ist zu spät gestartet -> mind. 45min vor dem Airstart in der Luft ist sinnvoll und heute hatte es sich besonders ausbezahlt. - Hätte ich vor dem Start noch mehr Höhe gemacht, anstelle pünktlich bei der SSS zu sein, wäre ich nicht in die stabile Suppe abgesoffen? - Immer hoch respektive über 1900m wie am Briefing erläutert war heute entscheidend. - Landen im Tal war trotz schwachem Talwind sehr turbulent. - Die kürzere Route über den Schattwald war riskant aber eben schneller.... - Gut war es nur ein Trainingslauf.... Zusammengefasst hatten alle bessere Bedingungen erwartet. Nach einem umkämpften Flugtraining sowie der Zugfahrt nach "Indischen Gesetzen" war das Gespräch und Austausch mit Erfrischungsgetränk am Debriefing "Schmerzlinderndes Balsam" und am Ende konnten fast alle Lachend sagen.... heute haben wir richtig viel gelernt. Mein persönliches Fazit >> Selbst die härteste Lektion ist schön, wenn mann diese zusammen erlebt<< Danke fürs Mitmachen und euer Verständnis, bis glii Beni&Roger
Regio Training Lenk - session 2

Ein Regio der Superlative!

Roger Aeschbacher, 17. February 2023
Ein 27km lokaler Task mit Wildstrubel Selfie Challenge Mit weniger Wind als prognostiziert lag die Basis um 2800m am oberen Ende der Prognosen, man konnte bequem bis zum Wildstrubel über 3333m Aufsparen, sofern mann für die Kälte vorbereitet war. - Wooohow! Dank Kabelbinder imporvisations hero von „Advance“ Brünu der mir eine Leine spleisste, war ich knapp vor dem Airstart in der Luft! Adi hatte das Briefing übernommen Vielen Dank den beiden. Zum Task: Es hatte niemand bemerkt, das die SSS und ESS ehr speziell gesetzt waren!? Das wäre nämlich der Takeoff und Goal gewesen… Anyway durch die super Bedingungen hätte mann den Task noch ein zweites vielleicht sogar ein drittes mal fliegen können! :) Dennoch gab es eine Interessannte Schlüsselstelle an der Seewle ob man wie Adi entlang vom Schatthorn flog, oder wie Chrigel und ich abkürzte! Die Abkürzung war durch ein anhaltendes Sinken schwieriger um den Anschluss wieder zu finden. Entscheiden war einmal mehr eine gut gleitenden Linie, so konnte spätestens ab dem Hanennmoospass alles im Gas abgeleitet werden! Adi Seiz hatte sich zum Ziel gesetzt kein einziges Mal zu Drehen…. und es ging auf! Gratulation zum Task Sieg vor mir und Andy Birenstil. Chrigel hätte einmal mehr gewonnen…. hat sich aber im final Glide für den Wildstrubel und Familientermin entschieden. Für mich das bisher beste Regio, welches für alle die Erwartungen gesprengt hatte. Die strahlenden Gesichter nach diesem Wildstrubel Ausflug sind kaum zu überbieten. Vielen Dank es war einmal mehr ein grandioses Training.
Regio BEO Gurnigel 2022

Debriefing 44km Task am Gurnigel

Roger Aeschbacher, 3. May 2022
Da der Transport vom "SLC" bereits organisiert war, haben sich das Regio West, Jura und BeO zu einem gemeinsamen Traininig am Gurnigel entschieden. Der Tag entwickelte sich etwas besser als prognostiziert, so gab es keine Regenzellen im gesetzten Taskfeld. Die Biese war jedoch gut spürbar und hat die Thermik deutlich versetzt und zerrissen. Dies ist jedoch für uns ein perfekter Gegenwind Trainingstag! Da die Basis diesmal erfreulich hoch um 2000m lag, haben wir uns für eine anspruchsvollen 44Km Task entschieden. Weiter gab es eine Gruppe mit Roschi welche nach dem ersten TP das Trainingsumfeld wechselten und Toplandig am vorderen Gurnigel sowie individuelles Training gemäss den Bedürfnissen dieser Gruppe umsetzte. Die Schlüsselstelle an der Wasserscheide welche beim letzten Bisetraining bei vielen nicht klappte haben diesmal erfreulich viele gemeistert. Die sichere Linie zur Wasserscheide, ist alles an der anströmenden Seite rein und rauszufliegen wie es Peter Hürlimann bewiesen hat. Die schnellere Linie hat Fabrice angezogen welche mit mehr Risiko zum abstehen behaftet war und wohl die volle Leistung vom CCC Schirm benötigte. => Insbesondere weil der komplette Gurnigel im Schatte lag und erst bei Wattenwil die Sonne wieder zu sehen war! Die zwei grössten Schlüsselstellen waren jedoch der Westliche TP vor der ESS und generell gegen die Bise bis nach Riggisberg voran zu kommen. Hier erlebte man live wie es früher mal war, mit GZ 3 - 7 voranzukommen.... Dies war ein harter Fight einige haben diesen westlichen TP hinten durch geholt und sind in der Rüti gelandet, weil durch den Düseneffekt Richtung Riggisberg es sehr schnell abwärts geht ;) Eine gute Entscheidung war vor die Soaringkannte Gibelegg bei Riggisberg zu fliegen und dort auf den thermischen Anschluss zu warten. Leider lag bei unserem Anflug ein grosser Teil für länger Zeit im Schatten so hatte mich inklusive einige die Geduld verloren und sind direkt ins Goal geflogen. Heute war Abstehen jedoch halb so tragisch, gab es doch einige retrieve Fahrten damit wir beinahe alle zum gebührlichen Debriefing in meiner Bude zusammenfanden. Die Freude war gross, sind trotz der eher bedrückten Wetterprognose so viele erschienen, belohnt wurden alle mit super Trainingsbedingungen und einem Erfrischungsgetränk im Goal. Zu guter letzt haben vier Piloten den kompletten Task abgeflogen. Dabei bewies Andy Marks das Geduld und sein Ding durchziehen sehr lohnenswert sein kann! Gratulation an: 1 Fabrice Thiébaud (Adrian Hachen ) hat das Goal nicht geholt und ist weitergeflogen 2 Hans Strahm 3 Andy Marks Takeaway: - Ein Task zu Ende fliegen egal wie schnell, sollte für alle welche das erste und zweite Jahr Comp fliegen oberste Priorität haben. - Gegenwind Passagen mit überdurchschnittlich viel Höhenreserve oder möglichst im Pulk Fliegen. - Soaringkannten sind perfekte Haltestellen bis sich die Abschattung aufgelösst hat. - Gegen den Wind Trägt es an den Angeströmten Flanken auch in grossen Abschattungen. - Ein Task bewusst abzubrechen und sich selbst ein neues Ziel zu setzen zB. Goal und ein TP weglassen oder Landung an einem sicheren Ort ist bei einem Training durchaus besser als sich durch z.B stärkeren Wind oder Abschattungen im nirgendwo abzustellen. - Bewahre auch im Wettkamp die Eigenverantwortung und Selbsteinschätzung. Yes, so macht Training Spass, ich danke euch und bis zum nächsten Mal Regio West - Jura - Beo
Bise Training Stockhornkette 2022

Debriefing 41km Task Region Gantrisch

Roger Aeschbacher, 20. April 2022
Ganze 23 Liga Piloten versammelten sich auf der Möntschele. Der Transport wurde in drei Fahrten vom PDCS mit "Büssli" unterstützt. Danke Das Ziel war ein 41Km Task mit dem Goal auf dem Walalpgrat. Leider kam es etwas anders als geplant... Am Morgen war die Basis auf Grathöhe dies passte mit den Prognosen überein was dann passierte hatte ich an der Stockhornkette noch nie in diesem Ausmass erlebt. Die Basis sank bis zum Start um 13:15 auf ca. 1500m ab. Somit war der Task bereits anspruchsvoll abzufliegen, das Goal konnte nicht mehr angeflogen werden. Durch die Grosse Abschattung musste darauf geachtet werden nicht abzusaufen und wiederum mussten durch die hohe Labilität und dem Saugen an den Wolken immer wieder die Ohren anlegen. Gegen ende habe ich den Task gecancelt, weil doch einige im Bereich Wasserscheide gelandet sind. Drei Piloten gelang es den TP an der Wasserscheide von der Seite Selibühl zu holen Gratulation an 1. Yevhen Hryshunin 2. Hans Strahm 3. Sarah Zimmermann Am Ende fanden sich doch alle beim Landeplatz zum Debriefing ein und genossen ein Erfrischungsgetränk nach dieser ungeplanten Wetteralüre. Nach Rücksprache mit Martin Scheel kann ich folgendes dazu anmerken: - Die beginnende Bise hat wohl feucht-kalte Luft herangeführt. Grundsätzlich gilt immer: Hochnebelartige Bewölkung wird vom Modell unterschätzt. Und ja, man sieht grosse Feuchtigkeit in den Previtemps (am Boden!). Der Taupunkt steigt im Tagesverlauf (das ist ja das Gegenteil wie normal). Aber ich hätte es wohl auch nicht gesehen… Anbei die Bilder welche zeigen wie sich der Tag so entwickelt hatte.
Regio BEO

Regio BeoO in Grindelwald - Bericht

Michael Sigel, 26. June 2021
Die Prognosen waren nur mässig gut - eventuell war das der Grund, wieso nur wenige Pilot*innen den Weg nach Grindelwald gefunden haben. Auf jeden Fall standen wir zu 7 am Startplatz und haben zuerst die Möglichkeiten für den Tag besprochen. Die Thermikprognose war nur mässig gut, dies insbesondere weil es einfach stabil war. So hatten wir genügen Zeit, die Taktiken für den heutigen Tag zu besprechen. Es war eine knapp 50km lange Aufgabe im Talkessel von Grindelwald, sowie einer Boje bei Wengen (siehe Foto Task). Grob gesagt: einmal raus für den Start, dann zu gr. Scheidegg, Wengen, Schynige Platte, gr. Scheidegg, Safety Turnpoint und Goal im Grund. Erfreulich war dass alle Pilot*innen den Start optimal und hoch genommen haben. Leider waren dann einige zu ungeduldig und sind zu tief Richtung gr. Scheidegg geflogen. Da es heute ziemlich stabil war, musste man da jedes Steigen mitnehmen und den Turnpoint maximal hoch anfliegen. Die rettende Thermik stand dann wieder vor dem Startplatz, resp. Waldspitz. Die grosse Frage war: wie weiter Richtung Wengen? Den direkten (aber riskanten) Weg wählen oder den Umweg über den Männlichen machen? Meine Meinung: heute ist es nur da gestiegen, wo es auch Wolken hatte. Dies war fast ausschliesslich über den Steilen Bergen der Fall - das flache Gelände beim Schattwald hatte kaum Wolken und mir deshalb zu riskant... Leider haben da ein paar von uns zu viel riskiert. Der Umweg über den Männlichen war heute weniger risikoreich und vermutlich auch schneller (da viel bessere Thermik). Herzliche Gratulation an Christian Knapp, der nicht nur den Schattwald gemeistert hat, sondern auch der einzige im Ziel war. Ich fand es heute sehr lehrreich und hoffe, dass es auch euch gefallen hat. Unten noch der Link zum Flymaster-Livetracking - > da gibt es ja auch die replay-Funktion:)
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