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Staufen Cup 2026

TASK2 - A demanding task with highly variable conditions challenged all pilots today.

Reza Kordi, 17. April 2026
Français plus bas / English below ----- Deutsch ----- **StaufenCup Bezau – Task 2** **Ein anspruchsvoller Task mit wechselhaften Bedingungen forderte heute alles von uns ab.** Wir standen am Startplatz mit deutlich besseren Bedingungen als noch am Vortag – viel Sonne, eine ansprechende Basis und grundsätzlich vielversprechende Thermik. Doch der Schein trog: Der Start entwickelte sich als alles andere als trivial. Einige Frühstarter konnten noch Richtung Süden abziehen, bevor der Wind plötzlich um 180 Grad drehte. Das zwang uns, kurzfristig auf den Nordstartplatz – teilweise noch im Schnee – auszuweichen. Kaum eingerichtet, drehte der Wind erneut. Dieses Spiel wiederholte sich mehrmals und verlangte Geduld und Nerven. Als das Startfenster endlich stabil genug war, lief es dann relativ flüssig. Davide konnte sich sehr gut positionieren, und wir hängten uns in ein solides Lead Gaggle ein. Die Route führte uns zunächst über eine noch schneebedeckte Landschaft, begleitet von spritziger Frühlingsthermik. Die ersten Turnpoints liessen sich gut anlaufen, doch im weiteren Verlauf machten uns zunehmende Cirrusfelder einen Strich durch die Rechnung. Die Abschirmung kostete Energie und machte das Vorankommen deutlich anspruchsvoller. Heute hat sich klar gezeigt: Wer hoch blieb und konsequent Geschwindigkeit machte, war im Vorteil. Uns ist das leider nicht durchgehend gelungen, und so mussten wir jeden Meter unter dem sich schliessenden Cirrus-Deckel hart erarbeiten. Gerade im Mittelteil des Tasks wurde die Linienwahl entscheidend – Nullschieber wurden plötzlich taktisch relevant, und der Anschluss an die schnelleren Gaggles ging teilweise verloren. Leider kam es im Mittelteil des Tasks auch zu einem Unfall. Ein deutscher Pilot wurde dabei verletzt. Dank der schnellen Reaktion von zwei mitfliegenden Piloten konnte er rasch geborgen und ins Spital transportiert werden, wo er nun von den bestmöglichen Ärzten versorgt wird. Wir wünschen ihm an dieser Stelle eine schnelle und vollständige Erholung. ----- Français ----- **StaufenCup Bezau – Manche 2** **Une manche exigeante avec des conditions changeantes a mis les pilotes à rude épreuve.** Nous étions au décollage avec des conditions nettement meilleures que la veille – beaucoup de soleil, une base correcte et une activité thermique prometteuse. Mais rapidement, la situation s’est révélée instable. Quelques pilotes partis tôt ont pu s’échapper vers le sud avant que le vent ne tourne brusquement de 180 degrés. Cela nous a forcés à changer de décollage vers une face nord encore enneigée, avant que le vent ne tourne à nouveau. Ce scénario s’est répété plusieurs fois, mettant les nerfs à l’épreuve. Une fois le départ stabilisé, les décollages se sont enchaînés plus facilement. Davide s’est bien positionné, et nous avons rejoint un bon groupe de tête. Le parcours nous a emmenés au-dessus de paysages encore enneigés, avec une thermodynamique printanière dynamique. Mais plus tard, des voiles de cirrus ont fortement perturbé la progression. Aujourd’hui, rester haut et voler vite était la clé. Cela ne nous a pas toujours réussi, et sous le plafond de cirrus, chaque mètre a dû être gagné avec effort. Au milieu du parcours, les choix tactiques sont devenus cruciaux. Malheureusement, un accident s’est produit en milieu de manche, impliquant un pilote allemand. Grâce à la réaction rapide de deux pilotes en vol, il a pu être secouru rapidement et transporté à l’hôpital. Nous lui souhaitons un prompt rétablissement. ----- English ----- **StaufenCup Bezau – Task 2** **A demanding task with highly variable conditions challenged all pilots today.** We arrived at launch with significantly better conditions than the previous day – plenty of sunshine, a decent cloud base, and promising thermals. However, the situation quickly turned complex. Early starters managed to leave towards the south before the wind suddenly shifted by 180 degrees. This forced us to switch to a north-facing, partially snow-covered launch, only for the wind to shift again shortly after. This repeated several times, making the start phase particularly demanding. Once the launch window stabilised, take-offs became smoother. Davide positioned himself well, and we joined a solid lead gaggle. The course initially led us across snow-covered terrain with punchy spring thermals. Later on, increasing cirrus clouds significantly impacted the race, reducing climb rates and slowing overall progress. Today clearly rewarded those who stayed high and flew efficiently. Unfortunately, we weren’t able to maintain this consistently, and under the cirrus cover, every meter had to be fought for. Mid-task, tactical decisions became critical, especially when dealing with weak lift and maintaining connection to faster groups. Unfortunately, an accident occurred during the middle section of the task involving a German pilot. Thanks to the quick reaction of two nearby pilots, he was rescued promptly and transported to hospital, where he is receiving the best possible care. We wish him a full and speedy recovery. Resultate Task 2 / Résultats Manche 2 / Task 2 Results (Swiss Team) Manuela – 50 Corina – 112 Reza - 44 Simon - 66 Davide - 77 *[This report has been summarized by AI]*
Staufen Cup 2026

Task 1 - Überraschend gute Bedingungen im Bregenzerwald

Simon Steiner, 16. April 2026
Français plus bas / English below

----- Deutsch -----

Task 1 – Überraschend gute Bedingungen im Bregenzerwald


Trotz widriger Wetterprognosen am Morgen entwickelte sich der Auftakt zum Staufen Cup in Bezau zu einem spannenden Renntag. Ein 60 Kilometer langer Task führte das Feld bis nach Deutschland.


Der Staufen Cup findet in Bezau im österreichischen Vorarlberg statt. Der namensgebende Berg, der Staufen, befindet sich rund 15 Kilometer westlich von Bezau und gilt als Hausberg der Stadt Dornbirn. Am Morgen liess das Wetter noch nicht unbedingt auf optimale Flugbedingungen für den heutigen Tag schliessen. Es herrschte klassisches Rückseitenwetter mit viel Feuchtigkeit in der Luft und bereits dichter Bewölkung.



Vom Schnee an die Wolkenbasis
Dennoch machten sich um 09:00 Uhr rund 120 Pilotinnen und Piloten auf den Weg zum Startplatz – darunter auch eine kleine Schweizer Delegation bestehend aus fünf Teilnehmenden. Das Safety-Briefing fand im Panoramarestaurant Baumgarten auf 1650 Metern Höhe statt. Währenddessen drückte die Sonne glücklicherweise immer mehr durch. Nach der Ausgabe von Trackern und Lunchpaketen folgte ein kurzer Fussmarsch zum Startplatz an der "Hinteren Niedere", der teilweise noch schneebedeckt war. Hier kann sowohl in Richtung Süden als auch nach Nordwesten gestartet werden.


Die ersten Freiflieger bewiesen bald, dass die Thermik gut funktionierte. Die Tasksetter schrieben eine rund 60 Kilometer lange Aufgabe aus; der Airstart wurde auf 14:00 Uhr angesetzt. Gleich nach dem Start machten einige Piloten unangenehme Bekanntschaft mit der bockigen Leeseite. Ab 1800 Metern sortierte sich die Luft jedoch und wurde deutlich ruhiger. Die Wolkenbasis lag auf etwa 2200 Metern. Zum Airstart gelang es einigen Piloten, sich extrem hoch zu positionieren – ob dies stets ausserhalb der Wolken geschah, sei einmal dahingestellt.



Taktikspiel mit Sonne und Schatten
Der Task führte das Feld zunächst 5 Kilometer in den Osten und anschliessend 12 Kilometer nach Westen. Die meisten Piloten folgten dabei für den Hin- und Rückweg der Krete. Danach ging es einige Kilometer hinaus ins Flache. Das Gleiten verlief erstaunlich gut, und direkt rechts neben dem Wendepunkt wartete bereits die rettende Thermik. Nun begann ein taktisches Spiel mit Sonne, Schatten und Wolken.


Die Route führte knapp 20 Kilometer Richtung Westen, bis kurz über die Landesgrenze nach Deutschland. Die Spitzengruppe arbeitete sich Ridge um Ridge vorwärts und konnte kurz vor der Wende einer gut ziehenden Wolke folgen. Der Rückweg Richtung Andelsbuch mass noch rund 20 Kilometer, wobei nun der Talwind von der Nordseite hereindrückte. Auf diesem Streckenabschnitt lagen noch einige kleinere Vorhügel. Wer weiter rechts und damit eher luvseitig flog, verlor wertvolle Zeit, da die Führenden auf der optimierten Linie ohne starkes Sinken direkt die nächste Thermik fanden.



Spezieller Endanflug
Etwas speziell gestaltete sich hier der Endanflug: Zuerst musste ein kleinerer ESS-Zylinder (End of Speed Section) markiert werden, bevor man nochmals 2,5 Kilometer hinaus ins Goal fliegen musste. Diese Anordnung ermöglicht es den Piloten, wahlweise in Andelsbuch oder in Bezau zu landen, da Bezau an thermisch starken Tagen im Landeanflug recht turbulent sein kann. Die meisten Piloten, die das Ziel erreichten, landeten heute jedoch bei laminaren und ruhigen Bedingungen in Bezau. Insgesamt schafften es 57 Piloten ins Goal, darunter vier der fünf angetretenen Schweizer:innen.



----- Français -----

Manche 1 – Des conditions étonnamment bonnes dans le Bregenzerwald


Malgré des prévisions météorologiques défavorables le matin, le coup d'envoi de la Staufen Cup à Bezau s'est transformé en une journée de course passionnante. Une manche de 60 kilomètres a mené le peloton jusqu'en Allemagne.


La Staufen Cup a lieu à Bezau, dans le Vorarlberg autrichien. La montagne qui donne son nom à la compétition, le Staufen, se trouve à environ 15 kilomètres à l'ouest de Bezau et est considérée comme la montagne emblématique de la ville de Dornbirn. Le matin, la météo ne laissait pas vraiment présager des conditions de vol optimales pour la journée. Nous étions dans un flux de traîne classique, avec beaucoup d'humidité dans l'air et une couverture nuageuse déjà dense.



De la neige au plafond nuageux
Néanmoins, vers 09h00, environ 120 pilotes ont pris la direction du décollage – dont une petite délégation suisse composée de cinq participants. Le briefing de sécurité s'est tenu au restaurant panoramique Baumgarten, à 1650 mètres d'altitude. Pendant ce temps, le soleil perçait heureusement de plus en plus. Après la distribution des trackers et des paniers-repas, une courte marche a mené au décollage de la "Hintere Niedere", qui était encore partiellement recouvert de neige. D'ici, il est possible de décoller aussi bien vers le sud que vers le nord-ouest.


Les premiers pilotes libres ont vite prouvé que la thermique fonctionnait bien. Le comité a défini une tâche d'environ 60 kilomètres ; le start aérien a été fixé à 14h00. Juste après le décollage, quelques pilotes ont fait une connaissance désagréable avec un côté sous le vent plutôt turbulent. Cependant, à partir de 1800 mètres, la masse d'air s'organisait et devenait nettement plus calme. Le plafond nuageux se situait à environ 2200 mètres. Au moment du start, certains pilotes ont réussi à se positionner extrêmement haut – quant à savoir si cela s'est toujours fait en dehors des nuages, la question reste ouverte.



Jeu tactique avec le soleil et l'ombre
La manche a d'abord emmené le peloton 5 kilomètres vers l'est, puis 12 kilomètres vers l'ouest. La plupart des pilotes ont suivi la crête pour l'aller et le retour. Ensuite, il a fallu s'avancer de quelques kilomètres dans la plaine. Les transitions se passaient étonnamment bien, et un thermique salvateur attendait juste à droite de la balise. C'est alors qu'a commencé un jeu tactique avec le soleil, l'ombre et les nuages.


L'itinéraire s'est poursuivi sur près de 20 kilomètres vers l'ouest, franchissant de justesse la frontière allemande. Le groupe de tête a progressé crête par crête et a pu suivre un nuage qui tirait bien juste avant le point de virage. Le retour vers Andelsbuch comptait encore environ 20 kilomètres, avec la brise de vallée qui poussait maintenant par le côté nord. Sur ce tronçon, il y avait encore quelques petites collines avancées. Ceux qui volaient plus à droite, donc plutôt au vent, ont perdu un temps précieux, car les leaders ont trouvé directement le thermique suivant sur la ligne optimisée, sans subir de forte dégueulante.



Approche finale particulière
L'approche finale (End of Speed) était un peu particulière ici : il fallait d'abord marquer un petit cylindre ESS, avant de voler encore 2,5 kilomètres pour atteindre le Goal. Cette configuration permet aux pilotes de choisir d'atterrir à Andelsbuch ou à Bezau, car Bezau peut être assez turbulent à l'atterrissage les jours de forte activité thermique. Cependant, la plupart des pilotes qui ont atteint le Goal aujourd'hui ont atterri dans des conditions laminaires et calmes à Bezau. Au total, 57 pilotes ont rallié le Goal, dont quatre des cinq Suisses engagés.



----- English -----

Task 1 – Surprisingly Good Conditions in the Bregenzerwald


Despite unfavorable weather forecasts in the morning, the start of the Staufen Cup in Bezau developed into an exciting race day. A 60-kilometer task led the field all the way to Germany.


The Staufen Cup takes place in Bezau in the Austrian Vorarlberg region. The namesake mountain, the Staufen, is located about 15 kilometers west of Bezau and is considered the local mountain of the city of Dornbirn. In the morning, the weather didn't exactly point to optimal flying conditions for the day. There was classic post-frontal weather with a lot of moisture in the air and already dense cloud cover.



From the Snow to Cloud Base
Nevertheless, around 09:00 AM, roughly 120 pilots made their way to the launch site – including a small Swiss delegation of five participants. The safety briefing was held at the Baumgarten panorama restaurant at an altitude of 1650 meters. Meanwhile, the sun fortunately began to break through more and more. After the trackers and packed lunches were handed out, a short walk followed to the "Hintere Niedere" launch site, which was still partially covered in snow. From here, you can launch towards the south as well as the northwest.


The first free flyers soon proved that the thermals were working well. The task setters called a task of around 60 kilometers; the airstart was set for 2:00 PM. Right after launch, some pilots made unpleasant acquaintances with the punchy lee side. However, from 1800 meters upwards, the air sorted itself out and became significantly smoother. Cloud base was at about 2200 meters. For the airstart, some pilots managed to position themselves extremely high – whether this was always done completely clear of clouds is another question.



Tactical Game with Sun and Shade
The task first led the field 5 kilometers to the east, followed by 12 kilometers to the west. Most pilots followed the ridge for the way there and back. After that, we pushed out into the flats for a few kilometers. The glides were surprisingly good, and a saving thermal was already waiting right next to the turnpoint. Now, a tactical game with sun, shade, and clouds began.


The route continued for almost 20 kilometers towards the west, just crossing the national border into Germany. The lead gaggle worked its way forward ridge by ridge and was able to follow a nicely pulling cloud just before the turnpoint. The return leg towards Andelsbuch was another 20 kilometers, with the valley wind now pushing in from the north side. There were a few smaller foothills along this stretch. Those who flew further to the right, more on the windward side, lost valuable time, as the leaders found the next thermal directly on the optimized line without hitting heavy sink.



Special Final Glide
The final glide was set up a bit specifically here: First, a smaller ESS (End of Speed Section) cylinder had to be tagged before flying another 2.5 kilometers out into Goal. This arrangement allows the pilots to choose whether to land in Andelsbuch or Bezau, since Bezau can be quite turbulent for landing on strong thermal days. However, most pilots who reached Goal today landed in laminar and calm conditions in Bezau. A total of 57 pilots made it to Goal, including four of the five competing Swiss pilots.



Resultate Task 1 / Résultats Manche 1 / Task 1 Results
25. Simon Steiner
41. Manuela Pfrunder
47. Reza Kordi
61. Corina Heldstab
96. Davide Lincini
Swiss Cup Flims 2026

Swiss Cup Flims/Laax – Weather Update and Decision

Jérôme Kägi, 9. April 2026
Die aktuelle Wetterlage zeigt für Samstag weiterhin gute Chancen, während der Sonntag aus heutiger Sicht nicht für einen Task in Frage kommt. Samstag Für Samstag sehen die Prognosen im Moment weiterhin gut aus. Es wird mit meist sonnigen Bedingungen, guter Thermik und hoher Basis gerechnet. Im Tagesverlauf sind aus Westen zunehmende hohe Wolkenfelder sowie etwas Sichttrübung durch Saharastaub möglich. Trotz der insgesamt guten Tendenz werden wir noch die Wetterprognose von morgen früh abwarten und danach definitiv entscheiden. Der definitive Entscheid für Samstag wird morgen Mittag um 12:00 Uhr bekannt gegeben. Sonntag Für Sonntag sehen wir aktuell keine Möglichkeit für einen Task. Aufgrund der zunehmenden Bewölkung, möglicher Niederschläge und insgesamt deutlich schlechterer Bedingungen ist der Sonntag abgesagt. Wichtige Informationen • Samstag ist aktuell angesagt • Definitiver Entscheid: morgen um 12:00 Uhr • An- und Abmeldung möglich bis Freitag, 13:00 Uhr • Sonntag ist abgesagt Wir informieren morgen nach der nächsten Wetterbeurteilung definitiv über die Durchführung vom Samstag. *** English *** The current weather situation shows good potential for Saturday, while Sunday is not suitable for a task based on the latest forecasts. Saturday Forecasts for Saturday remain positive, with mostly sunny conditions, good thermals, and a high cloud base expected. During the day, increasing high clouds from the west and some reduced visibility due to Saharan dust are possible. Despite the overall good outlook, we will wait for tomorrow morning’s updated forecast before making the final decision. The final decision for Saturday will be announced tomorrow at 12:00. Sunday For Sunday, we currently see no possibility for a task. Due to increasing cloud cover, possible precipitation, and generally weaker conditions, Sunday is cancelled. Important Information • Saturday is currently planned • Final decision: tomorrow at 12:00 • Registration / cancellation possible until Friday 13:00 • Sunday is cancelled We will provide a final update tomorrow after reviewing the latest forecast.