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Trainingsweekend Women

Trainingsweekend Women

Linda Hoch, 30. March 2026
Das Trainingsweekend „Women“ in Interlaken war trotz herausfordernder Wetterbedingungen ein voller Erfolg. Wir waren eine kleine Gruppe, dafür umso motivierter – und haben das Beste aus den Umständen gemacht. Gestartet sind wir mit einem praxisnahen Input zum Joggen mit Rucksack, gefolgt von einem progressiven Training bis an die Schwelle und anschliessend Intervallen. Bis wir schliesslich am Startplatz ankamen, hatte das Wetter bereits etwas zugezogen. Kurzerhand wurde eine Challenge ausgerufen: Wer am längsten in der Luft bleibt, gewinnt. Lisa war die Erste in der Luft. Zwar konnte sie zunächst keine Höhe machen, schaffte es aber, sich lange oben zu halten. Als sie am Boden dann 27 Minuten als neue Messlatte kommunizierte, war mein Ehrgeiz geweckt. Ich startete als Letzte und entschied mich früh, an den Harder zu wechseln. Mit der Zeit gelang es mir dort nicht nur, mich zu halten, sondern auch Höhe zu gewinnen. Nach 27 Minuten flog ich schliesslich Richtung Landeplatz – es wäre noch länger gegangen, aber das Mittagessen wartete. Den Nachmittag verbrachten wir in Kleingruppen mit der Analyse verschiedener Flugstile. Am Abend machten wir noch einen Abstecher ins Orbit, wo wir gezielt Rumpf- und Rückenmuskulatur trainierten. Anschliessend hatte jede noch die Möglichkeit, nach Lust und Laune eine Runde bouldern zu gehen. Abgerundet wurde der Tag in der besten Pizzeria Interlakens. Am Sonntagmorgen starteten wir mit einer Mobility-Session, da der intensive erste Tag bei einigen bereits Spuren hinterlassen hatte. Danach ging es im Grundlagenbereich ans Lueggibrüggli. Die Wolken hingen tief, aber immerhin noch über dem Startplatz. Es schneite – was in dem Fall tatsächlich die bessere Alternative zum Regen war. Die Hoffnung auf Groundhandling am Landeplatz wurde leider enttäuscht. Stattdessen nutzten wir die Zeit für einen Theorieinput zur Saisonplanung: Wo stehe ich aktuell? Was brauche ich? Und welche Ziele möchte ich als Nächstes erreichen? Aufgrund des durchwegs positiven Feddbacks, verbuche ich dieses wochenende trotz wetterschierigkeiten als einen vollen Erfolg! Danke an alle die dabei waren. Danke auch an Oneday das wir euer Büro nutzen durften.
Toplandetraining

Toplandetraining Women Lenk

Linda Hoch, 22. February 2026
Wie jedes Jahr war das Toplande-Weekend bestens besucht – 14 motivierte Pilotinnen machten sich gemeinsam auf den Weg. Schon früh war klar: Das Wetter würde uns fordern. Der Wetterbericht verschlechterte sich nach der Durchführungsentscheidung nochmals deutlich. Kein Traumstart – aber genau dann zeigt sich, was in einer Gruppe steckt. Also: das Beste daraus machen. Als wir ankamen, regnete es. Statt Trübsal zu blasen, nutzten wir die Gelegenheit und tauchten so tief in die Theorie ein wie selten. Top- und Hanglanden bei unterschiedlichsten Geländeformen, Windrichtungen und Landewiesen wurden intensiv analysiert. Linienwahl, Entscheidungsfindung, Fehlerquellen – nichts blieb unbeachtet. Lars gestaltete die Einheit mit beeindruckender Detailtiefe und viel Praxisbezug – und würzte das Ganze mit erstaunlichem künstlerischem Talent. Spätestens bei seinen anschaulichen Skizzen war klar: Theorie kann richtig Spass machen. Da der Regen nicht vollständig nachliess und auch die Wolken tief hängen blieben, entschieden wir uns für ein kurzes aber intensives Uphill-Intervalltraining. Puls hoch, Beine brennend, Gedanken frei. Genau die richtige Mischung. Anschliessend folgte ein Input zum Thema „schnell und effizient packen“. Wichtig dabei: Schnell bedeutet nicht schön. Wer dabei war, weiss jetzt ganz genau, was das heisst. Die Schirme verschwanden teilweise eher „kreativ gewurschtelt“ als ästhetisch gefaltet im Rucksack – aber eben zeitsparend und funktional. Nach Lars’ Demonstration durfte jede selbst ausprobieren, tüfteln und die eigene Technik optimieren. Eine Übung mit überraschend viel Aha-Effekt. Der Abend klang gemütlich aus: gemeinsames Essen, intensive Gespräche, eine kleine Gruppe genoss die private Sauna, andere liessen sich das legendäre Après-Ski-Abenteuer im Tipi nicht entgehen. Es wurde gelacht, diskutiert, Erfahrungen ausgetauscht – und das Gemeinschaftsgefühl wuchs spürbar. Da für den Nachmittag starker Wind angekündigt war, hiess es am Sonntag früh aufstehen. Um 7:30 Uhr waren wir beim Frühstück. Wie das bei Gruppen manchmal so ist, verpassten wir knapp die erste Gondel – aber oben angekommen wurden wir belohnt: wenige andere PilotInnen und gute Bedingungen für erste Toplande-Versuche. Mit viel Feingefühl coachte Lars jede Teilnehmerin individuell. Präzise Anflüge wurden sauberer, die Speedbar-Technik gezielt trainiert – und schon bald gelangen die ersten Speed-Hanglandungen. Diese Momente, wenn Theorie zu Können wird, sind unbezahlbar. Leider blieb das Wochenende nicht ganz ohne Zwischenfall. Wir wünschen der verunfallten Teilnehmerin von Herzen gute und schnelle Besserung und hoffen, dich bald wieder lachend in unserer Runde begrüssen zu dürfen. Wie schon im letzten Jahr war ich tief beeindruckt vom Spirit dieser Gruppe. Trotz forderndem Wetter gab es viele glückliche Gesichter. Neue Kontakte wurden geknüpft, Wissen geteilt, Unsicherheiten angesprochen und gemeinsam Lösungen gefunden. Dieses Wochenende ist mehr als Techniktraining. Es bringt Frauen zusammen, stärkt Netzwerke und formt eine eingeschworene Gruppe – als Grundlage für zukünftige Hike-and-Fly-Wettkämpfe. Ein riesiges Dankeschön an alle Teilnehmerinnen. Ihr wart grossartig. Mit so einer motivierten, offenen und unterstützenden Gruppe macht das Organisieren einfach nur Freude. Vielleicht bist du das nächste Mal auch dabei?
Toplandetraining

Toplandetraining Ladies Team

Linda Hoch, 3. February 2025
(Français en bas) Toplandetrainings sind dieses Jahr gefragter denn je! Auch beim Frauenteam zeigte sich ein grosses Interesse, und es waren 16 Pilotinnen angemeldet. Doch als wir uns am Samstagmorgen trafen, lag spürbare Anspannung in der Luft: Am Albristhorn fegten 40er-Böen über den Gipfel. Hatten wir die richtige Entscheidung getroffen, das Training durchzuziehen? Um keine voreiligen Schlüsse zu ziehen, starteten wir mit einer gemütlichen Theorieeinheit in angenehm warmer Umgebung. Ein herzliches Dankeschön an Time to Fly für die Location! Nachdem wir uns die Köpfe mit Theorie gefüllt hatten, ging es hinaus in die frische Luft zum unvermeidlichen Parawaiting. Einige versuchten sich im Groundhandling, doch der böige Wind machte es zu einer echten Herausforderung. Trotzdem blieb die Stimmung hervorragend: Fragen wurden geklärt, neue Freundschaften geschlossen, und alle warteten geduldig auf bessere Flugbedingungen. Gegen Mittag gab der Wind endlich nach, und wir wagten uns in die Luft. Und siehe da – es funktionierte! Von diesem Moment an wurde es ein grandioser Tag. Wir konnten unterwegs zwischenlanden und unsere Skills bei Abwindstarts verbessern. Auch in der Luft wurde fleissig trainiert: Klapper, Wingover – jede nach Lust, Laune und individuellem Können. Der perfekte Tag wurde am Landeplatz mit einem wohlverdienten Bierchen abgeschlossen. Einige liessen es sich nicht nehmen, noch eine Runde ins Après-Ski-Getümmel einzutauchen (oder sollte ich Après-Fly sagen?). Der Sonntag verlief wie erwartet: Bise und viele begeisterte Pilotinnen und Piloten. Wir nutzten die Bedingungen zum Soaren, Toplanden und zum Verfeinern unserer Groundhandling-Skills. Als der Wind schliesslich auffrischte, zeigte sich die grossartige Gruppendynamik: Stets fanden sich helfende Hände, die beim Start unterstützten. Viele trauten sich sogar an ihren ersten Kobrastart – ein tolles Erlebnis! Es war einfach schön zu sehen, wie alle mit Begeisterung halfen und voneinander lernten. Als neue Regioleiterin bin ich überwältigt von dieser unkomplizierten und sozialen Gruppe. Ein riesiges Dankeschön an alle, die dabei waren! Ich hoffe, das nächste Mal noch mehr Frauen fürs Toplanden begeistern zu können. Es war einfach nur WOW – danke euch allen! Français Cette année, les formations à l'atterrissage sont plus demandées que jamais ! L'équipe féminine a également fait preuve d'un grand intérêt et 16 pilotes féminines se sont inscrites. Pourtant, lorsque nous nous sommes rencontrées le samedi matin, il y avait une tension palpable dans l'air : à l'Albristhorn, des rafales de 40 balayaient le sommet. Avons-nous pris la bonne décision de poursuivre l'entraînement ? Pour ne pas tirer de conclusions hâtives, nous avons commencé par une agréable unité théorique dans un environnement agréablement chaud. Un grand merci à Time to Fly pour le lieu ! Après nous être rempli la tête de théorie, nous sommes sortis à l'air libre pour l'inévitable parawaiting. Certains se sont essayés au ground handling, mais les rafales de vent en ont fait un véritable défi. Malgré tout, l'ambiance est restée excellente : les questions ont été clarifiées, de nouvelles amitiés ont été nouées et tout le monde a attendu patiemment que les conditions de vol s'améliorent. Vers midi, le vent s'est enfin calmé et nous avons osé prendre l'air. Et voilà - ça a marché ! À partir de ce moment, la journée a été grandiose. Nous avons pu faire des escales en cours de route et améliorer nos compétences en matière de décollage au vent. En l'air aussi, nous nous sommes entraînés avec assiduité : Klapper, Wingover - chacun selon ses envies, son humeur et ses capacités individuelles. Cette journée parfaite s'est terminée sur le terrain d'atterrissage par une petite bière bien méritée. Certains n'ont pas hésité à faire un tour dans la foule de l'après-ski (ou devrais-je dire de l'après-fly ?). Le dimanche s'est déroulé comme prévu : Bise et beaucoup de pilotes enthousiastes. Nous avons profité des conditions pour faire du soaring, du toplaning et pour affiner nos compétences en matière de ground handling. Lorsque le vent s'est finalement levé, nous avons pu constater la formidable dynamique de groupe : il y avait toujours des mains pour nous aider au décollage. Beaucoup ont même osé prendre leur premier départ en cobra - une expérience formidable ! C'était tout simplement beau de voir comment tout le monde aidait avec enthousiasme et apprenait les uns des autres. En tant que nouvelle responsable de région, je suis submergée par ce groupe simple et social. Un grand merci à tous ceux qui ont participé.