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Debriefung und Results

Um 10:30 Uhr haben wir uns heute in Galgenen bei der Kirche getroffen. Ein lokales Carunternehmen hat uns mit einem grossen Bus souverän die enge Strasse zum Startplatzes Obergschwänd chauffiert. Nach mehreren umfangreichen Briefings zu verschiedenen Aspekten der Wettkampffliegerei sind die ersten um 12:30 in die Luft um für den Airstart um 13:30 ready zu sein.
Mit einem Exitzylinder 2km vom Startplatz, ging es zuerst Richtung Zürich, um kurz nach dem Etzel die erste Boje zu holen. Obwohl die eine Gruppe höher gestartet ist, musste sie durch die Windversetzung den Zylinder am äusseren Rand nehmen und somit den Vorsprung der tiefer gestarteten Gruppe einholen. Am Etzel mit wenig Höhenunterschied angekommen, sind Philipp und ich tief zur ersten Boje vorgeprescht, um noch tiefer wieder zurück zu kommen. Die erhofften Hangsoaring Bedingungen blieben aus, sodass Philipp hinter der Hochspannungsleitung landen mussten (er lief unter der Leitung durch und ist wieder gestartet). Glücklicherweise schaffte ich es knapp über die Hochspannungsleitung und fand unmittelbar dahinter einen Schlauch, der mich bis zur Basis trug. Der schnellste der zweiten Gruppe konnte somit aufholen und ich traf mich mit Simon Del Monego am Startplatzschlauch. Mit Simon im Nacken ging es weiter zum zweiten Turnpoint am Hirzli und wieder zurück zum Startplatz.
Bei einer Mischung aus Hangsoaring, thermischen Ablösungen und starken Sinkphasen konnten wir ein spannendes Rennen fliegen. Zuletzt ging es nochmals gegen den Wind Richtung Schänis ins Flache und mit dem Wind wieder zurück zum Startplatz/Finalgoal.
Insgesamt sind 19 Piloten den 40km langen Task geflogen und 9 im Ziel angekommen. Besonders freut mich dass mehrere heute zum ersten Mal überhaupt die Befriedigung geniessen durften, den Task vollständig abzufliegen und ins Goal zu kommen! Herzlichen Glückwunsch, super! Die meisten konnten ein positives Fazit ziehen und alle haben wiedermal neue und spannende Erfahrungen sammeln können.
Die Bedingungen waren sehr gut, Thermiken mit 3.5 – 4 m/s integriertem Steigen, je später desto besser, habe es es zugelassen, dass sowohl die Zweileiner wie auch die Dreileiner ein spannendes Rennen fliegen konnten. Obwohl es unser erstes Regiotraining in diesem Fluggebiet war, wird es für ein nächstes Mal bei Biese sicherlich wieder in Frage kommen da wir vom lokalen Club sehr freundlich empfangen worden sind und die hügelige Voralpenlandschaft spannendes «Flachland» Wettkampffliegen erlaubt
Die Rangliste und die Airysimulation werden wir bald möglichst aufschalten.
Vielen Dank für den tollen Flugtag, die coole Stimmung und hoffentlich bis bald.
Remo

01 June 2020, Philipp Bethge



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