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Um 10 konnten wir 17 Teilnehmer in Appenzell mit zwei kurzen Busfahren zur Solegg transportieren (danke für die spontane Organisation!) und einen 60km Task setzen der uns an den Highlights des Alpsteins vorbeiführen sollte und für jeden Piloten spannendes zu bieten hatte!
Der Startplatz war mit 1200 m und nur 400m über Appenzell ein recht hügeliger Berg im Vergleich zur der Alpstein Hauptkette. So war es den motivierenden Worten Dani G’s und seinem frühen Start zu verdanken, dass wir die anfänglichen Bedenken schnell vergasen. Insbesondere der einfache und schnelle Transport und der grosszügige Startplatz überzeugten uns, die Solegg der Ebenalp vorzuziehen. Das alpine Pumpen, im Appenzellerischen «Seewind» genannt, sorgt hier an guten Tagen zuverlässig für idealen Startwind aus Nord.
Nachdem die Flow Piloten Davide und Dani nach kurzen soaren über dem Startplatz aufdrehten, sind die Piloten zügig gestartet und suchten an der niedrigen Ridge nach den relativ zyklischen Aufwinden. Interessanterweise war der Wind mit ca 15km/h aus NO ausreichend stark sodass die Piloten die am Start hoch waren, nur einen geringen Vorteil gegenüber den tief, auf Ridgehöhe sorenden Startern hatten. Allerdings hätten die Höheren den Start früher nehmen sollen um ihren Vorteil zu nutzen (Philipp. 2 sec, Remo. 7 sec, M. 43 sec, HP. 51 sec, T. 1min23, ... ; aus dem Details im Taskresultat ersichtliche Zeitdifferenz zum Startfenster)
Der erste Schenkel führte uns am Kronberg vorbei wo die zwei Gruppen sich wieder trafen. Dani G verliess den Schlauch, war jedoch auf keiner guten Linie. Auf dem Weg zum Hohen Kasten konnten sich Remo und ich absetzen und ein taktisches Rennen fliegen das mich tief unten an die Ebenalp spülen sollte, während Remo mit Genuss und Höhe den Säntis allein in Angriff nahm. Nach meinem Strafsoaren an der Ebenalp formierte sich ein Gaggel das die Nordseite des Säntis, mit Rückenwind entlang flog, im Hinterkopf der folgende Gegenwindschenkel. Nach der Wende, war es nicht einfach die Höhe nahe am Gelände im Gegenwind hinterm Säntis zu halten, der ein odere andere konnte sich nur mit einem beherztem Anflug an die Konvergenzlinie oberhalb Schwägalp retten.
Mit Säntishöhe waren die letzten 8km zum ESS in der Höhe bei gutem Gleiten einfach zu erfliegen, je tiefer desto schlechter. Davide wählte einen aggressiven Endanflug aus 1850 m und musste 1 km vor dem Goal abstehen, während die meissten zu hoch ankamen und für eine Fotosession mit Martin im warem Nachmittagswind den Flugtag ausklingen liessen.
Mit 8 von 17 Teilnehmern im Goal und breitem Grinsen auf dem Gesicht, war dies ein Highlight der diesjähigen Regio Ost Saisson.
Danke an Dani G und Martin(wie immer geniale Fotos!) für die Organisation und den Teilnehmern für einen genialen Tag!

Philipp

PS: bei denen die den Start nicht genommen haben laut system, schauen wir nochmal genauer rein, ihr könnt mich da privat kontaktieren

danke karin
22 May 2020, Philipp Bethge



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