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Regionaler Jura - Tageszusammenfassung

Überblick:
Start an der Walenmatt. Kurzes Zickzack mit 3 Schenkeln an der ersten Jurakette mit "AirGoal" an der Schwängimatt. Danach warten, sammeln und zusammen raus ins Flache mit Ziel LANGENTHAL. Leider kassiert Fabian in den sportlichen Bedingungen in der Nähe des Niederwiler Nord einen Frontklapper und landet mittels Rettung in den Bäumen. Als er selbst die Rettungskräfte aufbietet, löst sich sein Halt in den Baumkronen. Die Folge dieses Sturzes: Rückenwirbel angeprellt. "Keine Sorge, mir gehts gut," meinte er zu mir am Telefon . Ich wünsche dir eine rasche Genesung, lieber Fabian! Uebrigens: Pesche und Christoph landen extra, um Hilfe zu leisten. Grosses Bravo, Jungs! Stark!!!

Anreise:
Beim Treffpunkt um 10.30h war ich überrascht, wie viele Piloten angereist sind. 23 Fliegerinnen und Flieger trafen sich an der Bushaltestelle in Laupersdorf. Ob der grossen Anzahl musste ich rasch ein wenig kreativ werden... Ich entschied mich für eine Postautofahrt nach Gänsbrunnen mit anschliessendem Falkbushuttle. Es gab also gleich ein passendes Zeitfenster für Kaffee und Theorieteil im Restaurant Sonne. Perfekt! Danke Thomas vonBurg, fürs konstruktive mitdenken!

Als wir dann via Malsenberg auf der Walenmatt ankommen, zeigt da das Windfähnchen perfekt nach oben.



Startplatz und Briefing:
Starplatzprozedere, Flugroute und Idee. Es soll genügen Zeit bleiben, um einander bei den GPSGeräten zu helfen. Danke Miesch, für deine Unterstützung.



Groundstart ab: sofort
B11 Walenmatt

Airstart: 14.00h
B11 Walenmatt
EXIT
Radius 2000m

B10 Weissenstein Hotel
1000m

B06 Schwängimatt
600m

B10 Weissenstein Hotel
5000m

B06 Schwängimatt
1000m
AIR-GOAL

Jetz hier sammeln. Ziel Langenthal.
FRIENDS-AIRSTART auf alle vollen 20min:)


Flug:
Bereits am Stapla erreichte uns die Nachricht, dass in Neuenburg wegen zu starkem Wind der Schulflugbetrieb eingestellt wurde. Jetzt also nicht trödeln! Sowie ich das beobachten konnte, sind alle TeilnehmerInnen bei guten Bedingungen sauber rausgestartet. Höhe machen: Nur sehr grosse und starke Blasen trugen bis ganz nach oben. Sehr zyklisch. Tipp: Diese Blasen erwischt man "weit draussen" oder nachdem man mit der Welle nach oben gesurft hat und dann ins Lee gehüpft ist (mind.200m über der Krete). Wer tieffliegen musste, mache das am saubersten durch die Klus mit anschliessendem Hochsoaren am Prallhang.
Wer mit nur 1450m und tiefer abflog, verlor auf der Talquerung sehr viel Höhe.

Auf der ersten Krete angekommen, konnte man es einfach fliegen lassen. Die ganze Kette hat gut gesoart. Wer unnötig drehte, wurde rasch überholt. Tipp: An der Niederwiler Nordwand nicht drehen. Tief rein und gratis hoch rauskommen.
Beim Gegenwindschenkel war es wichtig, vor kleineren Talsprüngen rasch Höhe zu machen. Ansonsten konnte auch hier einfach geradeaus geflogen werden.

Ich fand die Verhältnisse klar sportlich, an manchen Stellen erwartungsgemäss turbulent aber immer gut fliegbar.

Das Ziel wird in folgender Reihenfolge erreicht. Top5: Roschi, vonBurgTim(Sohn), vonBurgThomas(Papa), Christian aus der Innerschweiz gefolgt von This(?) aus dem Graubünden.

Flachland:
Cool, wie der Plan gut funktioniert hat! Viele Piloten haben sich an der Schwängimatt versammelt. Als erster angekommen erwischte ich zusammen mit Miesch (hat den Gegenwindschenkel ausgelassen) eine Superblase und zusammen stiegen wir mit einem dritten Piloten bis kurz unter die TMA. Als die anderen ankamen, waren die Wolken weg. Zusammen mit dem Hauptfeld suchte ich weiter westlich nach starkem Steigen (während Miesch locker nach Sursee gleitet. Cool:)) . Zusammen fanden wir dieses dann auch und starteten in mehreren Gruppen nacheinander ins Flache. Mit dem Rückenwind gruben wir in Aarwangen relativ leicht wieder Thermik aus und gliten locker bis nach Langenthal. Das Wolkenbild hatte vorher schon verraten, dass es hier grossflächig steigen wird. Wir alberten noch rum und landeten dann in der Nähe der WitschiAG (wie ichs vom Meister gelernt habe) im Grünen. Am Bahnhofbuffet trafen sich dann ca. 10Piloten zum Debriefing.

Persönlich:
Die Freude müsste grösser sein, heute Abend bei mir am Schreibtisch. Für mich klar: Der Plan ab Bushaltestelle bis nach Langenthal hat einwandfrei funktioniert. Der Flug war aussergewöhnlich - für viele von uns. Aber nicht für alle. Das trübt die Freude.

Fly save! Oder... try to fly save?

Gruss Roschi

PS Skytrax Gps von Matteo vermisst. Andreas Schär findet eine Flytec Watch am Stapla! Ich vermisse seit Interlaken mein BlueflyVario...

15 May 2016, Markus Roschi



Comments

Peter Hürlimann on Monday, 16. May 2016, 10:08
Merci fürs Organisieren, Kusi! War ein super Plan. Wer keinen Bock auf den Gegenwindschenkel hatte, konnte den einfach auslassen und trotzdem nach Langenthal fliegen. Und der FrendsAirstart ist echt ne Spitzenidee!
Gruss Pesche

Gernot Seitz on Monday, 16. May 2016, 12:02
@Kusi: Danke für Alles! Ein (technisch) hervorragender Regiotag, von der Organisation bis zur Tageszusammenfassung.
@Pesche&Christoph: Aus meiner Sicht vorbildlich, kann man nicht oft genug erwähnen. Schnell und entschlossen handeln wenn es darauf ankommt!
@Fabian: Hoffentlich mit dem Schrecken davongekommen, alles Gute.

Gruss Gernot


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