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49km Task

Wir haben uns für das Regiofliegen mit dem Newcomer Challenge zusammengeschlossen. Da wir damit über 40 PilotInnen waren, musste der Bus drei mal hochfahren. Chrigel und Martin schrieben einen spannenden 49km Lauf aus:
Start: 1km Exit Hohwald um 13:30
B1: Mittelstation Niederhornbahn
B2: Hinter dem Harder
B3: Sigriswilergrat
B4: Landeplatz Lehn
B5: Blume (Richtung Thun)
B6: Morgenberghorn (zu nehmen über dem See)
ESS: Harder
Goal: Landeplatz Lehn
Am Anfang hatte es noch viele Wolken und die Basis war tief, doch es trocknete immer mehr ab und wurde ein richtig guter Tag. Nach dem Start ging es gut vorwärts nach Westen Richtung erste Boje. Doch es zeigte sich, dass es in den unteren Schichten (unter 1200m) etwas stabiler war. Es ging also darum, immer darüber zu bleiben um nicht zu viel Zeit zu verlieren. Die beste Thermik von heute stand jeweils irgendwo am Amisbühl. Es galt also, diese richtig zu nutzen, da die Route immer wieder da durchführte. Jan Sterren machte am Anfang alles richtig, blieb immer hoch und hatte dann zur 2. Boje hinter dem Harder eine super Linie. Er war etwas höher als Chrigel und Andy und konnte im geradeaus Höhe machen, während die anderen drehen mussten. Via den super Pump am Amisbühl gings dann weiter zum Sigriswilergrat. Hier war spannend dass die Thermik eher weiter aussen stand. Könnte sein, dass der NE Wind da die Thermik etwas versetzt hatte. Die Spitzengruppe ging auch für die B4 den Umweg über Amisbühl, während Chrigel etwas später abkürzte. Zeitlich hat es kaum einen Unterschied gemacht. Hauptsache man war immer hoch genug. Als mühsam erwies sich B5, musste man doch die sicheren Berge verlassen und in die Hügel fliegen. Leider erwischte der führende Jan eine schlechte Linie und wurde von Michael ein- und überholt. Offenbar war es da ziemlich zyklisch, da es die beiden Führenden richtig hochreisst, während die nachfolgenden zum Teil starkes Sinken hatten. Um B6 zu nehmen musste man nur noch vor dem Niederhorn aufdrehen, bis die Gleitzahl zu ESS reichte. Die Führenden liessen nichts mehr anbrennen und flogen erst bei GZ 7 los während manche schon mit 8 oder 8.5 losflogen.
Hier noch ein Tipp für diese Situation (letzte Thermik und dann Gleitstrecke ins Ziel): wenn das Steigen gut (3-4m/s) ist, lohnt es sich oft aufzudrehen und die Höhe zu „vergasen“. Wenn man jedoch nur schlechtes Steigen hat, kann man auch mit 8 oder 9 losgleiten. Aber in dem Fall sollte man das Gas gut dosieren und immer auf die GZ ins Ziel achten.
Es war ein spannender Task. Leider war der Faktor Schirm heute besonders wichtig, weshalb auch die Wettkampfschirme gewonnen haben. Vielen Dank an alle fürs Kommen und bis zum nächsten Mal.
Resultate folgen später

23 April 2017, Michael Sigel



Comments

Philipp Bethge on Monday, 24. April 2017, 09:19
Danke für den Bericht!


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